Neuer Unterallgäuer Naturschutzbeirat nimmt seine Arbeit auf

28.11.2014 Landkreis Unterallgäu. Sieben neue Gesichter gibt es im Naturschutzbeirat des Landkreises Unterallgäu. Bei einer Sitzung begrüßte Landrat Hans-Joachim Weirather das neue Gremium und verabschiedete ausscheidende Mitglieder. Er dankte den Beiräten für ihr Engagement und hob die gute Zusammenarbeit mit der Unteren Naturschutzbehörde hervor.

Der Naturschutzbeirat setzt sich aus zehn Personen zusammen – fünf Mitglieder und fünf Stellvertreter. Sie werden für einen Zeitraum von fünf Jahren von der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt bestellt und vertreten verschiedene Bereiche des Naturschutzes. Ihre Aufgabe ist es, die Untere Naturschutzbehörde zu beraten und mit ihrem Fachwissen zu begleiten.

Max Bauer war 30 Jahre im Beirat

Aus dem Beirat ausgeschieden sind Josef Schmid vom Bayerischen Bauernverband (BBV), Georg Frehner und Roland Krieger, beide vom Landesbund für Vogelschutz (LBV), Peter-Paul Lingenhöl vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF), Donat Waltenberger vom Kreisverband der Imker, Andreas Ruepp vom Jagdverband und Max Bauer vom Bund Naturschutz (BN). „Max Bauer war ganze 30 Jahre lang im Naturschutzbeirat aktiv“, hob Weirather hervor.

Künftig setzt sich der Naturschutzbeirat wie folgt zusammen: Mitglieder sind Joachim Nuscheler (BBV), Volker Ziemer (LBV), German Weber (BN), Manfred Putz (Fischerei) und Pius Kirner als Vertreter der Jagd. Stellvertreter sind Ludwig Friedrich (AELF), Hermann Kunze (LBV), Andreas Blank (BN), Rainer Nützel (AELF) und Wolfram Hennemann (Jagdverein). Als fachkundiger Berater steht außerdem Peter Guggenberger-Waibel zur Verfügung.

Wieder bestellt wurden die fünf Naturschutzwächter im Unterallgäu Helmut Scharpf, Ernst Pfeiffer, Hans-Georg Waller, Cäcilia Becki und Theresia Weber. Die Naturschutzwächter sind ehrenamtliche Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde. Sie haben für ihr Amt eine Ausbildung durchlaufen und sind seither für ein bestimmtes Gebiet zuständig. Dort sensibilisieren sie die Menschen für die Natur und weisen auf Verstöße hin.

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