Kreisstraße zwischen Amberg und Türkheim bald wieder befahrbar

10.11.2014 Landkreis Unterallgäu. Ende dieser Woche ist die Kreisstraße MN2 zwischen Amberg und Türkheim voraussichtlich wieder geöffnet.

Vor der Verkehrsfreigabe befassten sich Kreis- und Bauausschuss des Unterallgäuer Kreistags in einer gemeinsamen Sitzung in mehrerlei Hinsicht mit den Baumaßnahmen.

Die MN2 wurde auf einer Länge von 1,8 Kilometern ausgebaut. Es wurde die Decke erneuert und eine Linksabbiegespur in die Schlossstraße eingerichtet. Insgesamt fallen Kosten von rund 420.000 Euro an. Die Regierung von Schwaben gibt einen Zuschuss von 50 Prozent der förderfähigen Kosten.

Im Rahmen der Maßnahme hat die Gemeinde Amberg eine Radwegelücke zwischen Amberg und Türkheim geschlossen. Dazu wurde auch eine Querungshilfe über die MN2 eingerichtet. Die Kosten, rund 125.000 Euro, trägt die Gemeinde Amberg. Nun beschloss der Kreisausschuss, der Gemeinde einen Zuschuss von 20 Prozent zu gewähren, das sind rund 25.000 Euro. Tiefbauamtsleiter Walter Pleiner erklärte, dies sei die übliche Kostenbeteiligung für Rad- und Wanderwege.

Weil auch weitere Bestandteile der Maßnahme auf Initiative der Gemeinde getroffen wurden, befasste sich dann der Bauausschuss mit einer Vereinbarung zwischen dem Landkreis Unterallgäu und der Gemeinde Amberg. Die Vereinbarung legt fest, dass die Gemeinde Amberg auch die Kosten für die Linksabbiegespur und für die neue Entwässerungseinrichtung trägt. Der Bauausschuss stimmte der Vereinbarung zu.

Schließlich konnten die Mitglieder von Kreis- und Bauausschuss die sanierte Straße bei einer Ausfahrt noch besichtigen. Peter Kneipp, Bürgermeister von Amberg, sagte, mit dieser Maßnahme sei für die Gemeinde Amberg ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen. In Verbindung mit der Dorferneuerung sollen nun auch innerorts Erneuerungsmaßnahmen stattfinden.

Landrat Hans-Joachim Weirather betonte, wie wichtig ein gut ausgebautes Straßen- und Wegenetz für den Landkreis sei.

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