Kilometergeld für Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe

3.12.2014 Landkreis Unterallgäu. m Unterallgäu leben inzwischen rund 520 Asylbewerber. Die Unterkünfte verteilen sich auf 18 Städte und Gemeinden.

„Zum Glück gibt es überall Menschen, die die Flüchtlinge ehrenamtlich unterstützen“, informierte Dr. Maria Bachmaier, Leiterin der Abteilung Soziales, Familie, Jugend und Senioren, den Unterallgäuer Kreisausschuss.

Oft handle es sich bei der Unterstützung um Fahrdienste. Deshalb schlug die Verwaltung vor, den Ehrenamtlichen für Fahrdienste ein Kilometergeld zu zahlen – elf Cent je Kilometer, vorausgesetzt, die Aufenthaltsgemeinde des beförderten Asylbewerbers zahlt ebenfalls fünf Cent je Kilometer.

Die Fördersumme deckelte der Landkreis auf 25.000 Euro im Jahr, das entspricht einem Pensum von rund 150 Kilometer pro Unterkunft und Woche. Einstimmig sprach sich der Kreisausschuss für das Kilometergeld aus.

Weitere Themen in Kürze:

Überplanmäßige Ausgaben in Höhe von insgesamt 210.000 Euro im Bereich Sozialhilfe genehmigte der Kreisausschuss einstimmig. Die Ausgaben sind durch Haushaltsverbesserungen an anderer Stelle gedeckt. Zudem werden 140.000 Euro davon zeitversetzt vom Bund zurückerstattet, erklärte stellvertretende Kreiskämmerin Petra Stein.

Ursprünglich war bei den Beratungen zum Haushalt 2014 ein Fehlbetrag der Kreiskliniken von zwei Millionen Euro für 2013 zugrunde gelegt. Weil sich aber abzeichnete, dass das Geschäftsjahr 2013 besser ausfällt, wurde dann in den Haushaltsplan ein Fehlbetrag von 1,6 Millionen Euro aufgenommen. Tatsächlich liegt der Fehlbetrag für das Jahr 2013 nun bei 1,66 Millionen Euro. Durch Mehreinnahmen an anderer Stelle können die Mehrausgaben von knapp 60.000 Euro laut stellvertretender Kreiskämmerin Petra Stein gedeckt werden. Der Kreisausschuss billigte dieses Verfahren einstimmig.

Zu überplanmäßigen Ausgaben in Höhe von 200.000 Euro kommt es bei den Personalkosten des Zweckverbandes Gymnasium und Realschule Ottobeuren. Auch diese Summe kann durch Haushaltsverschiebungen gedeckt werden. Einstimmig empfahl der Kreisausschuss dem Kreistag, den Ausgaben zuzustimmen.

Weiter überplanmäßige Ausgaben fallen im Bereich Personal an. Grund dafür sind laut Stein Tariferhöhungen. Auch diese Ausgaben sind durch Minderausgaben an anderer Stelle gedeckt. Auch hier empfahl der Kreisausschuss dem Kreistag einstimmig, den Ausgaben zuzustimmen.

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