Entwarnung an der Realschule in Lindenberg

18.12.2014 Lindau (Bodensee). Die Untersuchungen an der Realschule in Lindenberg ergaben keine Formaldehyd-Belastungen über dem zulässigen Richtwert von 0,12 mg pro Kubikmeter Luft.

Untersucht wurden die Fachräume, die eine kritische Deckenverarbeitung aufwiesen.

Bereits die ersten Ergebnisse – gemessen wurde hier in den Herbstferien im ungelüfteten Zustand – ergaben keine richtwertüberschreitenden Belastungen, die Belastungen im Echtbetrieb waren noch deutlich geringer. „Wir liegen zwar deutlich unter dem Richtwert, werden aber auf die Bedenken der Eltern und Lehrer eingehen und reagieren,“ so Landrat Elmar Stegmann.

Das heißt im Klartext: der Landkreis Lindau wird in allen betroffenen Fachräumen die Belüftung verbessern. Einige Räume sind bereits an die zentrale Lüftungsanlage der Mittelschule Lindenberg angeschlossen. Diese soll nun optimiert werden.

In den vier nicht an der bestehenden Lüftungsanlage angeschlossenen Räumen werden dezentrale Lüftungsanlagen installiert. „Mit diesen Maßnahmen werden wir bei etwa 0,05 mg pro Kubikmeter Luft liegen,“ so Helmut Stauber vom Gebäudemanagement des Landkreises. Dies ergaben Messungen, die in einem Raum mit einer Test-Lüftungsanlage durchgeführt wurden.

„Bei diesen Werten sind keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu erwarten,“ schätzt Michael Bauerdick, Leiter des Fachbereichs Gesundheit am Landratsamt Lindau.

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