Der Winter hatte den Landkreis Lindau auch am Sonntag, 13.1.2019, im Griff

14.1.2019 Lindau (Bodensee). Seit Samstagnacht hat es bedingt durch wieder einsetzende Schneefälle vermehrt Feuerwehreinsätze besonders im oberen Landkreis unter anderem in Lindenberg, Scheidegg und Oberreute, aber auch in Sigmarszell gegeben.

Bei den Einsätzen handelte es sich vor allem um das Beseitigen umgestürzter Bäume auf Straßen sowie vereinzeltes Freiräumen von Dächern, bei denen die Feuerwehr Gefahr im Verzug gesehen hat und keine anderen Hilfsmöglichkeiten zur Verfügung standen.

Der Krisenstab des Landkreises Lindau war unter Leitung von Landrat Elmar Stegmann das ganze Wochenende im Einsatz und im regelmäßigen Austausch mit Kreisbrandrat Friedhold Schneider sowie den Kommandanten und den stellvertretenden Kommandanten des oberen Landkreises. Ebenso erfolgte auch der Informationsaustausch mit dem Staatlichen Schulamt, den Regionalbusunternehmen sowie der Straßenmeisterei.

Landrat Elmar Stegmann, der sich im gesamten Landkreis ein Bild von der Lage gemacht hatte, dankt den Einsatzkräften von Feuerwehr und THW, die nach dem einsatzreichen Wochenende der vergangenen Woche an diesem Sonntag erneut stark gefordert waren.

Nach der derzeitigen Lage kann davon ausgegangen werden, dass am 14. Januar auch bei weiteren Niederschlägen alle verkehrswichtigen Straßen im gesamten Landkreis befahrbar sein werden. Es muss allerdings damit gerechnet werden, dass es im öffentlichen Nahverkehr zu witterungsbedingten Verzögerungen kommen kann.

Der Schulbetrieb wird am Montag im gesamten Landkreis Lindau regulär stattfinden. Für alle Eltern/Erziehungsberechtigten gilt für morgen weiterhin die Regelung, verantwortungsbewusst zu entscheiden, ob die Kinder aus ihrer Sicht sicher und zuverlässig zur Schule gelangen können. Wo dies aufgrund der Wetterverhältnisse nicht möglich ist, muss das Kind entschuldigt werden und gilt damit als unterrichtsbefreit. Somit ist sichergestellt, dass die Schule Kenntnis über den Verbleib ihrer Schüler hat. Eine Betreuung der Kinder ist an allen Schulen sichergestellt.

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