15.11.2014 – Wladimir Klitschko hat gewonnen!

15.11.2014 – Wladimir Klitschko hat gewonnen!

16.11.2014. Top-Quote für überragenden Klitschko! Den überzeugenden K.o.-Sieg von Weltmeister Wladimir Klitschko gegen seinen bulgarischen Herausforderer haben am späten Samstagabend bis zu 10,07 Millionen Zuschauer bei RTL verfolgt.

Der Spitzenwert wurde um 23.30 Uhr erzielt, als „Dr. Steelhammer“ seinen Gegner nach 2.11 Minuten der 5. Runde mit einem krachenden linken Haken endgültig zu Boden streckte. Der Marktanteil lag zu diesem Zeitpunkt bei außerordentlichen 44,5 Prozent. Durchschnittlich verfolgten 9,16 Millionen (MA: 38,3 %; 14-59-Jährige: 35,4 %) den 54. Knockout-Triumph des Ukrainers, der den Sieg seinen Landsleuten widmete.

Kubrat Pulev wurde danach von Ringarzt Dr. Stephan Bock mit einer schweren Gehirnerschütterung und Verdacht auf eine Mittelgesichtsfraktur am rechten Jochbein zum CT in die Universitätsklinik Eppendorf überwiesen. Der 33-Jährige hatte sich zuvor als schlechter Verlierer erwiesen, als er nach insgesamt vier Niederschlägen noch im Ring von einem glücklichen Sieg sprach und eine Revanche forderte. „Das ist Mafia“, tönte er sogar beim Verlassen der Halle und lehnte es ab, sich im bereitgestellten Rettungswagen in die Klinik fahren zu lassen.

Die Experten indes waren sich einig: der Auftritt von Wladimir Klitschko war imponierend. RTL-Kommentator Tobias Drews sprach von einem „Wunderschlag“, der den Kampf beendete, Henry Maske nannte die Performance Klitschkos „unfassbar“. Vitali Klitschko merkte an, das Pulev schmutzig geboxt habe und kritisierte dabei die häufigen Schläge des Bulgaren auf den Nacken und den Hinterkopf des Weltmeisters. Vitali KJlitschko weiter: „Ich sehe keinen in der Welt, der ihn schlagen kann. Das Alter macht ihn noch stärker.“

Wladimir Klitschko bekannte auf der nächtlichen Pressekonferenz, dass er mit sehr viel Wut im Bauch in den Kampf gegangen sei. „Ich habe noch nie zuvor eine Arroganz gesehen die ein Gegner ausgestrahlt hat. Dafür gibt es einen Preis. Ich glaube, er hat nie gemerkt, dass er in der Champions League spielt.“

Am frühen Sonntagmorgen machte sich Wladimir Klitschko dann auf den Weg nach Nashville(USA, wo seine Verlobte Hayden Panettier in Kürze die Geburt einer Tochter erwartet. „Das Baby ist schon fast da. Ich hoffe, dass ich das nicht verpasse, denn ich möchte unbedingt erleben, wie mein eigenes Kind geboren wird.“

Eine längere sportliche Auszeit, so Klitschko weiter, wolle er trotz der anstehenden Vaterfreuden jedoch nicht einlegen: „Ich möchte keine größere Pause machen, sondern dran bleiben. Natürlich muss ich mein Privatleben richtig einstellen, aber ich möchte nach wie vor aktiv bleiben. Ich werde meinen sportlichen Weg weiter gehen.“ Als möglichen Termin für den nächsten Kampf seines Schützlings nannte KMG-Manager Bernd Bönte den April. Gegner könnten der noch ungeschlagene US-Amerikaner Bryant Jennings, der Sieger aus dem britischen Duell zwischen Dereck Chisora und Tyson Fury oder der Sieger aus dem Kampf um den WBC-Titel zwischen dem Kanadier Bermane Stiverne und dem US-Boy Deontay Wilder sein. In Deutschland sei eine Halle optioniert worden, nicht auszuschließen sei aber auch ein Kampf in den USA.

Werbung: